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Das Gewissen der Politik: Seit 40 Jahren engagieren sich die Altstadtfreunde für Denkmalschutz

05.01.2017

Von Fritz Kuhn

HEPPENHEIM - Die „hohe Politik“ kann es drehen und wenden wie sie will: Wenn Heppenheims Altstadt nach vielen Jahren geduldeten Siechtums wieder den Stellenwert genießt, den sie verdient, dann ist dies nicht nur ihrem eigenen Engagement zu verdanken. Über Jahrzehnte hauptsächlich damit beschäftigt, Anschluss an die „Moderne“ zu halten, spielte querbeet durch die Parteien die Bewahrung historischer Bausubstanz lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle. Ähnlich wie jener Hund, der sich zum Jagen tragen lässt, musste das Rathaus mitunter zum Glück gezwungen werden. Im fast klaglos hingenommenen Abriss des Thurn- und Taxisschen Posthofes (1967) spiegelte sich ein Zeitgeist wider, der sich am besten mit dem Begriff „Planieren statt sanieren“ umschreiben lässt.

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Historisches Juwel im Zentrum

 26.09.2016
Von Fritz Kuhn

HAUS SCHÜL Nicole und Detlef Dörsam haben mit dem Gebäude viel vor / Scheck der Altstadtfreunde

Schuel

HEPPENHEIM - Wenn die Heppenheimer Altstadtfreunde von Freitag, 30. September, bis einschließlich 3. Oktober zum Federweißen einladen, werden sie den Erlös wieder für den Erhalt historischer Gebäude zur Verfügung stellen. Seit Öffnung der ersten „Strooßewärdschaft“ vor 39 Jahren kamen so über 200 000 Euro zusammen, mit denen vornehmlich private, gelegentlich auch öffentliche Sanierungsvorhaben gefördert wurden. Ein Musterbeispiel dafür, wie sinnvoll die aus dem Verkauf von „Weck, Worscht, Woi“ erwirtschafteten Beihilfen eingesetzt werden, war es, als die Altstadtfreunde am Freitag Nicole und Detlef Dörsam einen Scheck über 2000 Euro aushändigten.

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Von Zuckerblumen bis zu Grabsteinen

11.08.2015

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TAG DES HANDWERKS Veranstaltung der Altstadtfreunde ist ein voller Erfolg – Vier Betriebe präsentieren sich

HEPPENHEIM - Erstmals organisierten die Heppenheimer Altstadtfreunde einen „Tag des Handwerks“. Weil immer mehr Handwerk durch die Industrialisierung verschwindet, wollten die Altstadtfreunde das Bewusstsein dafür wecken. Der informative Nachmittag klang am Abend mit dem Steffen-Müller-Kaiser Duo in geselliger Runde aus.

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Altstadtfreunde halten an bewährtem Kurs fest

Jahresbilanz – Vorstand blickt zurück und nach vorne – Wieder „Tag der offenen Baustelle“

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16.11.2014
Der Verein der Heppenheimer Altstadtfreunde blickt zufrieden auf das Jahr 2014 zurück. In einem Rundschreiben bittet der Vorstand gleichfalls um Unterstützung bei Bewältigung der vor ihm liegenden Aufgaben.
HEPPENHEIM.

Besonders gewürdigt wird in dem Mitgliederbrief die Dokumentation über die baulichen Veränderungen, die die „Bachgass“ als innerstädtische Haupteinkaufsstraße in den letzten 150 Jahren erfahren hat. Mitglied Phil Neher habe sich um die Arbeit besondere Verdienste erworben. In Zusammenarbeit mit Schulen soll nun der Versuch unternommen werden, in Form einer „Geschichtswerkstatt“ die schon vorhandenen Forschungsergebnisse zu vertiefen. Anhaltspunkte dafür bietet die von Neher mühevoll aufbereitete Bilddatensammlung. 

 

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Die Bachgasse und ihre Geschichte

11.10.2014

Die vom Volksmund beharrlich als Bachgasse bezeichnete Friedrichstraße hat im Laufe ihrer Geschichte viele Veränderungen erfahren. Aufschluss darüber geben alte Pläne, die Altstadtfreund Klaus „Phil“ Neher dank ausgefeilter Digitaltechnik in neuem Glanz erstrahlen lässt.

 

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Klaus „Phil“ Neher  Foto: Echo

 

HEPPENHEIM.

Der Protest hielt sich in Grenzen, als 1967 Bagger anrückten, um den Thurn- und Taxisschen Posthof dem Erdboden gleichzumachen. Das entlang der Darmstädter Straße (B 3) verlaufende und in die Bachgasse hineinragende Gehöft war ab 1594 über Jahrhunderte Anlaufstelle für Reisende, Umschlagplatz für Handelsgüter sowie Sammelstation für die Beförderung von Briefen. Bereits 1845, im Jahr vor Heppenheims Anschluss ans Schienennetz der Main-Neckar-Bahn, kam der Kutschenverkehr zum Erliegen. Der Posthof wurde von da ab nur noch landwirtschaftlich genutzt, später teils auch gewerblich (Kaisers Kaffeegeschäft).

 

Inzwischen sind seit dem Abriss 47 Jahre ins Land gezogen. An die Stelle des Fachwerkensembles trat ein sieben Stockwerke hoher Zweckbau, der nach den Vorstellungen der damaligen „Stadtväter“ offenbar den Aufbruch in die Moderne symbolisieren sollte. Aus heutiger Sicht handelte es sich um einen der größten, wenn nicht sogar den größten städtebaulichen Sündenfall überhaupt.

 

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